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Proteine und Aminosäuren

Proteine und Aminosäuren: Wichtige Bausteine für den menschlichen Organismus

Proteine kommen in der Natur universell vor und sind, wie DNA oder RNA auch, unersetzliche Bestandteile der lebenden Zelle. Man bezeichnet diese Moleküle daher zutreffend auch als die Bausteine des Lebens.

Ohne Proteine läuft nichts
Im menschlichen Organismus übernehmen Proteine beispielsweise als Enzyme, Antikörper, Peptidhormone etc. wichtige biologische Funktionen. Als Baustoffe unserer Muskeln oder anderer Zellgewebe bestimmen sie sogar Aussehen, Form und Bewegungsfähigkeit unseres Körpers.

Proteine sind komplexe langkettige Verbindungen, die aus unterschiedlichen einzelnen Aminosäuren aufgebaut sind, aber nie aus einer einzigen. Kurzkettige Proteinbruchstücke oder mehrere Aminosäuren, die zu einer kettenartigen Verbindung verknüpft sind, nennt man Peptide.

Proteine aus der Nahrung, also Fremdproteine, werden nie als Ganzes bzw. unverändert in körpereigenes Protein eingebaut. Vielmehr werden sie in Magen und Darm grundsätzlich über zunächst größere Bruchstücke und Peptide bis zu den einzelnen Aminosäuren zerschnitten. Aus Letzteren werden dann alle körpereigenen Proteine wieder von Grund auf neu aufgebaut. Der Körper kann Aminosäuren als solche nicht speichern und scheidet überschüssige, zum Beispiel bei einer Überdosierung, aus.

Essenzielle Aminosäuren müssen über die Nahrung aufgenommen werden
Der Begriff Aminosäuren wird häufig nur für die 23 proteinogenen (proteinbildenden) Aminosäuren verwendet. Alle 23 sind für den lebenden Organismus zwingend notwendig. Fehlt nur eine einzige, stoppt die Proteinbiosynthese und es kann kein Protein aufgebaut werden.

Je nach ihrer Verfügbarkeit für den menschlichen Körper werden Aminosäuren in essenzielle und nicht essenzielle unterschieden. Essenzielle Aminosäuren, zum Beispiel die verzweigtkettigen Aminosäuren (englisch Branched-Chain Amino Acids, BCAA), müssen Menschen über die Nahrung aufnehmen, weil wir sie in unserem Körper nicht selbst aus Vorstufen aufbauen können.

Sie sind kritisch, da sie bei Unterversorgung den Aufbau lebenswichtiger Proteine limitieren. Sogar eine suboptimale Zusammensetzung und Verteilung essenzieller Aminosäuren in bestimmten Proteinprodukten, die nicht exakt an den Bedarf des menschlichen Organismus angepasst ist, kann im Falle eines hohen Bedarfes an körpereigenem Proteinmaterial limitierend sein.

Eiklarprotein besonders geeignet
Wenn es auf bestmöglichen Aufbau von Muskelprotein adäquat zu intensiven Trainingseinheiten ankommt, ist es folglich empfehlenswert, dem Körper möglichst  gleichmäßig über lange und zusammenhängende Zeiträume Proteine mit bestmöglicher Aminosäurenzusammensetzung zuzuführen. Eiklarprotein ist zu diesem Zweck von der Natur aus besonders gut ausgestattet:

  • Es hat die höchste Bioverfügbarkeit und dient daher allgemein als Referenzmaterial beim Vergleich anderer Proteinqualitäten.
  • Es enthält alle Aminosäuren inklusive der zehn essenziellen.
  • Es enthält eine Mischung verschieden großer Proteine, deren Abbau unterschiedlich lange Verdauungszeiten erforderlich macht und daher lange vorhält.
  • Es weist nach dem Protein Digestibility Corrected Amino Acid Score (PDCAAS) höchste Werte und hohe Gehalte an BCAA auf.